Team:

Michael Scheibenreiter

Produktion / Keyboard

Michael Scheibenreiter (*1968) ist waschechter Düsseldorfer und hat gute Musik folglich bereits mit der Muttermilch inhaliert. Neben der Arbeit für Werbeagenturen steht die elektronische Musik im Zentrum seines Schaffens: Die beiden Projekte „Phoneheads“ und „Swimmingpool“ zählen zu den bekannten und erfolgreichen Namen in der nationalen und internationalen Clubszene. Als „Phoneheads“ veröffentlichte er zusammen mit dem DJ und Labelbetreiber Philipp Maiburg knapp zehn Maxis und vier Alben, darunter mit „Peak Position“ die meistverkaufte deutsche Drum-and-Bass-Platte. „Swimmingpool“ ist das gemeinsame Projekt mit dem Düsseldorfer Musiker Stefan Schwander. Ihnen wurde von der Musikpresse die Erfindung eines neuen Genres („Dub’n’Bass“) zugeschrieben. Jüngster Erfolg war die Liveumsetzung ausgewählter Phoneheadstitel mit den Düsseldorfer Symphonikern in Zusammenarbeit mit der Dirigentin und Arrangeurin Heike Beckmann am 14. März 2007.

Frank Schwiklewski

Gitarre

Frank Schwiklewski (*1967) wurde in München geboren und legte kurz vor oder nach der Pubertät, also mit 12 Jahren, den Grundstein seiner musikalischen Laufbahn, als er begann, im „Freien Musikzentrum München“ Gitarre zu lernen. Nachdem er gemerkt hatte, dass dort die bessere Musik produziert wurde, zog er nach Düsseldorf und wurde schnell zum gefragten Gitarristen in der dortigen Musikszene; seine auffälligen Qualitäten verfeinerte er beim Musikstudium an der renommierten„Hoogeschool voor de kunsten“ im holländischen Arnhem. In den folgenden Jahren wirkt er an zahlreichen Veröffentlichungen mit, und neben seinen eigenen Projekten ist er als Live-Musiker an Gitarre oder Bass für Jazz-, Rock,- oder Techno-Projekte gefragt. Er entwickelt sich zu einem beliebten Dauergast in den Tonstudios der Region, was ihm praxisnahe Einblicke in den Bereich der Studiotechnologie und Musikproduktion verschafft. Das wiederum weckt sein Interesse, das Profil als aktiver Musiker zu komplettieren, indem er sich zunächst im bandeigenen Studio mit der analogen, später dann mit der digitalen Musikproduktion befasst; seit 2001 unterhält er ein eigenes Studio.Über die Mitarbeit an einem Album des Drum-and-Bass-Projekts„Phoneheads“ entwickelt sich die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Produzenten Michael Scheibenreiter.

Heike Beckmann

Orchester Arrangements

Heike Beckmann
Musik ist dann gut, wenn sie gut ist – so ließe sich Heike Beckmanns Musikleben auf einen Nenner bringen. Ob auf der Bühne, oder hinter den Kulissen, als Pianistin, Sängerin oder Kabarettistin, als Komponistin, Texterin oder Produzentin, nie hat sie sich auf ein musikalisches Genre festlegen lassen.
Zu ihrem Erfahrungshorizont zählt die studierte Komponistin und Pianistin mittlerweile eine Bandbreite an Aufträgen, die von Sinfonieorchester bis hin zu Drum’n Bass und Techno reichen, sie hat an der Uni Oldenburg gelehrt und war langjährige musikalische Leiterin des Düsseldorfer Kommödchen. Live tritt sie momentan insbesondere Solo mit ihrem Chanson- und Kabarettprogramm auf, und natürlich wie schon immer und gerne, als Jazzpianistin. So entsteht zirkulierende und authentisch geladene Energie, vitaminisierend und am Puls der Zeit. Frei in der Rechtslinksdrehung der Blickrichtung, mal hinterwärts über die Schulter des Gewesenen, oder geradeaus – an die Südküste des Horizonts.

Volker Bertelmann

Piano

Volker Bertelmann (*1967)
Der Düsseldorfer Pianist Volker Bertelmann ist ein umtriebiger Musiker. Neben seinen experimentellen Elektropopgruppen Tonetraeger und Music A.M. (s. CD-Tipps 07.04.2005) verfolgt er darüber hinaus ein Soloprojekt. Unter dem Namen Hauschka experimentiert er mit dem prepared piano und seinen musikalischen Möglichkeiten. Durch die Manipulation der Saiten verleiht er einzelnen Noten eine veränderte Klangfärbung, die er in seine Melodien integriert oder rein perkussiv einsetzt. So kommt es, dass man sich bei seinen Konzerten zunächst die Frage stellt, ob er mit Effektgeräten oder Rhythmusmaschinen arbeitet. Zu sehr ist man heutzutage den Einsatz von Elektronik in der Musik gewöhnt, als dass man auf die naheliegendsten Antworten kommen würde.
Hauschka artikel aus ARTE online.: